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Impressive review from the music journalist Christoph Kutzer

Impressive review from the music journalist Christoph Kutzer
Listen sinners! DEUTSCHE version ist weiter unten..
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Between Death and Romance: REVEREND ELVIS sings and plays „Songs About Murder, Hate And Eternity“

I was born on August 16th in 1971. On August 16th 1977 Elvis died. Today August 16th sees the release of the new album by REVEREND ELVIS „Songs About Murder, Hate And Eternity“ (Suzy Q Records) and I can’t do anything against confessing that I am deeply moved by and thankful for this latest sermon from Chemnitz/Germany. Maybe this is the most diverse and most astonishing release oft he Reverend so far. At least there were more surprising moments to me than ever, when I played the record for the first time. Where to start?

Maybe with some kind of apology: I never had doubts concerning the musical quality of REVEREND ELVIS with or without his UNDEAD SYNCOPATORS. Nevertheless, when I heard the short guitar-only interpretation of the jazz standard „Autumn Leaves“ it hit me like gods hammer that he is also a great instrumentalist. What a brilliant little piece of music, espacially as it manages to bring beauty and a certain rough edge together, which is maybe a red ribbon running through „Songs About Murder, Hate And Eternity“, an album that ranges from a re-enterpretation of the WILLY NELSON classic „Crazy“ from 1961 to the angry and distorted REVEREND ELVIS composition „I Still Hate The Disco“ – a fine garage gospel. By the way: The version of „Crazy“ might sound very romantic, as it includes LapSteel-guitar like the original. On the other hand in direct comparison, the Reverends version is not only faster but also darker.

„I’m The One“ is a Bluesnumber that breathes foul swamp waters and cheep booth and a bit of voodoo. It sounds somehow familiar? Well, its a DANZIG number and yes: also the original from „Danzig II: Luzifuge“, featuring John Christ on guitar, is bluesy. But the Reverend gives it an even more authentic blues character. It is worth listening to the details: While the DANZIG-Version uses a hi-hat to mark the beat, the coverversion uses the bell of a cymbal which takes away a lot of rock feel and adds extra atmosphere instead. Don’t worry. I won’t overanalyze the songs in this review. I just want to make clear that this is minimalistic music, but minimalistic music, that includes clever ideas.

It also includes songs that are spreading a good mood like „You’re A Viper“ that does not so much refer to the Fats Waller version (which might be most popular), but goes back to the origins of the song in the swinging 1920s. This recording brings me to another REVEREND ELVIS-phenomenon: The vocals. On „She Get Down On Her Knees“ they sound devoted and sonorous (and are only accompanied by some drumming). On „Good And Evil“ that combines menacing backing voices and a guitar-pattern that recalls the Batman-Theme, the masters voice sounds as if he was close to going crazy in an unholy ceremony. On „I Take What I Want“ or „I Hate The Disco“ the vocals sound mocking and nasty. Here it is again: Beauty and a sense for romance meet aggression and pissed of musical behaviour.

Another thing that makes „Songs About Murder, Hate And Eternity“ a special album is the wide range of music you can discover by looking for the original music. Besides six self penned songs we find nine covers that include songs by SAM COOKE („Loveable“), some Sun Records Rockabilly („Dixie Fried“…by the way, I love the Moon Studios logo…) but also modern bluegrass-influenced folk („You’ll Never Leave Harlan Alive“ by Darell Scott, released in 1997). If you follow the traces to musical history REVEREND ELVIS leaves, I am quite sure you will find something precious and rewarding. Yes, there’s a JOHNNY CASH song, too. „The Man In Black“ is a relaxed final number that sounds a bit like a self-confession and summing up. Bitter lyrics and a musical attendance that gives some hope to carry on. What a perfect last statement for this album, that is to good to be only read about. „Human Be Wise“ and listen yourself!

Here is an album teaser to give you a first audible overview concerning the material: https://www.youtube.com/watch?v=9ByGFyiPflA

Zwischen Tod und Romantik: REVEREND ELVIS singt und spielt „Songs About Murder, Hate And Eternity“

Ich erblickte das Licht der Welt am 16. August 1971. Am 16. August 1977 starb Elvis. Am heutigen 16. August, erscheint das neue Album von REVEREND ELVIS „Songs About Murder, Hate And Eternity“ (Suzy Q Records) und ich kann nicht anders, als zu gestehen, dass ich tief bewegt und dankbar für diese jüngste Predigt aus Chemnitz bin. Vielleicht ist dies die abwechslungsreichste und erstaunlichste Veröffentlichung des Reverend bis dato. Zumindest gab es für mich mehr überraschendere Momente denn je, als sich die Platte zum ersten Mal auf dem magischen Teller drehte. Wo soll ich anfangen?

Vielleicht beginne ich am besten mit einer Art von Entschuldigung: Ich hatte nie Zweifel an der musikalischen Qualität von REVEREND ELVIS – mit oder ohne seine UNDEAD SYNCOPATORS. Erst als ich die kurze Gitarreninterpretation des Jazzstandards „Autumn Leaves“ hörte, traf es mich jedoch wie der Hammer Gottes, dass er auch ein fabelhafter Instrumentalist ist. Was für ein geniales kleines Stück Musik, zumal es hier gelingt, Schönheit und eine gewisse unterschwellige Rauheit und Direktheit zusammenzubringen, was vielleicht überhaupt einen roten Faden für „Songs About Murder, Hate And Eternity“ bildet, ein Album, das von einer Neuinterpretation des WILLY NELSON-Klassikers „Crazy“ aus dem Jahre 1961 bis zur aufmüpfig-unzufriedenen, verzerrten REVEREND ELVIS-Komposition „I Still Hate The Disco“ reicht – einem feinen Garagen-Evangelium. Übrigens: Die Version von „Crazy“ mag sehr romantisch klingen, da sie ebenso wie das Original LapSteel-Gitarre enthält. Andererseits ist die Reverend-Version im direkten Vergleich nicht nur schneller, sondern auch dunkler geraten.

„I’m The One“ ist eine Bluesnummer, die muffiges Sumpfwasser, billigen Alkohol und ein bisschen Voodoo atmet. Das Ding klingt irgendwie vertraut? Na ja, es ist eine DANZIG-Nummer und ja: Auch das Original von „Danzig II: Luzifuge“ mit John Christ an der Gitarre ist bluesig. Der Reverend aber verleiht ihm einen noch authentischeren Blues-Charakter. Es lohnt sich, sich die Details anzuschauen: Während die DANZIG-Fassung eine Hi-Hat verwendet, um den Beat zu markieren, setzt die Coverversion die Glocke eines Beckens ein, was viel Rock-Charakter wegnimmt und viel Atmosphäre schafft. Keine Sorge. Ich werde die Songs in dieser Rezension nicht überanalysieren. Ich möchte nur aufzeigen, dass dies zwar minimalistische Musik ist, aber minimalistische Musik, die clevere Ideen mit einschließt.

Die Scheibe enthält auch Songs, die gute Laune verbreiten, wie „You’re A Viper“, das sich nicht so sehr auf die Fats Waller-Version bezieht (die wohl am bekanntesten ist) sondern auf die Ursprünge des Songs in den Swingenden 1920ern zurückgreift. Dieses Lied bringt mich zu einem anderen REVEREND ELVIS-Phänomen: dem Gesang. Auf „She Get Down On Her Knees“ klingt er hingebungsvoll und sonor (und wird nur von dezentem Drumming begleitet). Auf „Good And Evil“, das bedrohliche Hintergrundstimmen und ein Gitarrenpattern kombiniert, das an das Batman-Thema erinnert, klingt die Stimme des Meisters, als stehe er kurz davor, in einer unheiligen Zeremonie dem Wahnsinn zu verfallen. Bei „I Take What I Want“ oder „I Hate The Disco“ hören sich die Vocals spöttisch und ein bisschen boshaft an. Da haben wir es wieder: Schönheit und Sinn für Romantik treffen auf Aggression und angepissten musikalischen Ausdruck.

Eine andere Sache, die „Songs About Murder, Hate And Eternity“ zu einem besonderen Album macht, ist die breite Palette an Musik, die man entdecken kann, wenn man nach den Originalinterpreten suchen. Neben sechs Stücken aus der Feder des Reverend stehen neun Titel, darunter Songs von SAM COOKE („Loveable“), etwas Sun Records Rockabilly („Dixie Fried“… übrigens liebe ich das Moon Studios Logo), aber auch moderne, von Bluegrass beeinflusste Folk-Songs ((„You’ll Never Leave Harlan Alive“ von Darell Scott, erschienen 1997). Wenn man den Spuren in die Musikgeschichte folgt, die REVEREND ELVIS vorzeichnet, stößt man mit Sicherheit auf etwas Kostbares und Lohnendes. Ja, es gibt auch einen JOHNNY CASH-Song. „The Man In Black“ ist eine entspannte Schlussnummer, die ein bisschen wie ein persönliches Geständnis und eine Zusammenfassung der Platte klingt. Bittere Texte und eine klangliche Verpackung, die Hoffnung gibt, weiterzumachen. Was für ein perfektes finales Statement für dieses Album, das zu gut ist, als dass man sich damit begnügen sollte, nur darüber zu lesen. „Human Be Wise“. Mensch mit Musikgeschmack sei weise und öffne Deine Ohren, um selbst zu hören!

Hier ist ein Album-Teaser, der einen ersten hörbaren Überblick über die Songs gibt: https://www.youtube.com/watch?v=9ByGFyiPflA

Songs von der falschen Seite der Straße

Die Lokale Presse ist über die neue “Reverend Elvis” LP informiert .. und steht Kopf! Ich mein der Artikel ist fast so groß wie der über die neue Zauberflöten Aufführung – Nee im Ernst: Herr Zwarg, der den Artikel geschrieben hat, ist ein Kenner der Musik.. dass er solche Worte findet ehrt mich ungemein!

Songs von der falschen Seite der Straße

Reverend Elvis - Countrymusiker

 

Reverend Elvis alias Andreas E. Freier bringt seine sechste Platte im 20. Jahr des Bestehens seines kleinen Labels “Suzy Q. Records” heraus.

Chemnitz.Wie glitzernde Perlen fallen die “Autumn Leaves” in dem gleichnamigen Jazzstandard zur Erde. Die Menschen im Kohlerevier von Harlan, Kentucky, werden sie kaum wahrnehmen – zu hart und kräftezehrend ist ihre Arbeit, und sie alle wissen: “You never get out of Harlan alive”, wie es in dem berühmten Song von Darrell Scott heißt. Beide Lieder gehören zum Repertoire des Chemnitzer Country-Musikers Reverend Elvis auf seiner neuen Platte “Songs About Murder, Hate And Eternity”.     FREIE PRESSE CHEMNITZ