Sachsens Geheimdienst bekommt im NSU-Fall einen Persilschein

Sachsens Geheimdienst bekommt im NSU-Fall einen Persilschein

oder wie wär es mit Herrn Peter-Jörg Nocken? Gehen sie weiter hier gibt es nix zu sehen.. nein wir leben nicht in einem faschistischen Land…

Bei Versäumnissen des Thüringer Verfassungsschutzes war der öffentliche Fokus vor allem auf Helmut Roewer gerichtet. Das erkannte auch der erste Thüringer Untersuchungsausschuss zum NSU. Doch mahnten die Aufklärer in ihrem Bericht, man möge Roewers Stellvertreter nicht übersehen. Der aus Hessen importierte Geheimdienstler Peter-Jörg Nocken sei “kein unbeschriebenes Blatt”. In der Tat hatte Nocken bereits vor seinem Wechsel nach Thüringen einige Blätter gefüllt – in Ermittlungsakten.

Im Fall der bis heute ungeklärten Ermordung des Vorstandssprechers der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, stand Nocken im Verdacht, eine falsche Spur zur angeblich dritten Generation der “RAF” (Rote Armee Fraktion) gelegt zu haben. Mit fragwürdigen Methoden.