Besorgte Bürger und die gefühlte Angst. Wie Ängsten und menschenfeindlichen Tendenzen begegnen?

Die sog. „Coronakrise“ erinnert an sehr vielen Punkten an die sog. „Flüchtlingskrise“ von 2015. Wieder sind wir als Gesellschaft mit einem „Mob“ konfrontiert der seine irrationalen Ängste zu einer allgemeinen Agenda für die ganze Gesellschaft machen will. Traten 2015 noch ein Großteil der Bevölkerung, zu recht, gegen autoritäre Strukturen, Grenzschließungen und Diffamierungen des Nächsten ein, haben sich in der gegenwärtigen Situation, die damals noch nicht gesellschaftsfähigen, Tendenzen durchgesetzt .. der besorgte Bürger hat gewonnen. Seine irrationale Angst vor Äußeren Einflüssen bestimmen heute unseren Alltag.

Auch das Heilsuchen bei reaktionären Gruppen (AfD, CDU) und das offensichtliche Versagen der gesellschaftlichen Linken sind gut mit 2015 vergleichbar. Nur sind heute die Grenzen wirklich zu, unveräußerliche Rechte werden der irrationalen Angst geopfert und Denunzierungen sind gesellschaftsfähig in bis dahin lange nicht mehr vorstellbarer Weise.

Genau wie 2015 sollte man die irrationalen Ängste bis zu einem bestimmten Grad ernst nehmen – zu mal sie jetzt ja wirklich unseren Alltag bestimmen – 99.8 % der Menschen in diesem Land sind nicht infiziert (gewesen) genauso wie 99,8% der Flüchtlinge sicherlich keine kriminellen Ambitionen haben oder hatten.. trotzdem schlägt diese in reale Gesellschaftspolitik über. Das ist zutiefst reaktionär (praktisch wortwörtlich) und dem MUSS!! entgegengetreten werden.

Besorgte Bürger sollten psychologisch betreut werden und Angstprediger , ob in öffentlichen Medien oder in den Untiefen des Internets, sollten identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden .. kein Fußbreit der Reaktion nie wieder Faschismus!!