Institut für Philosophie

Dank eines Whistleblowers der interessante sog. „Handouts“ aus dem Institut für Philosophie herausschmuggeln konnte. Sind wir jetzt informiert, was der sonst nicht hörbare und durch sog. Experten verdrängte Teil der Bevölkerung, die Akademiker zur Krise und ihren Ursachen und Auswirkungen zu sagen haben. Ich zitiere das hier mal. (Bitte, falls ich jemandes Rechte verletzen sollte bitte melden Sie sich unter riot@undead-chemnitz.de F2F7A09A75BB9AA4 Danke! ich entferne es sofort – es sollte aber jeder wissen)

Gibt es eigentlich eigentlich den Strafbestand „Überschreiten der Inkompetenzen“ ?

Ich kann das ganze Corona Zeug nach wie vor, so wie wohl die Meisten, gesundheitspolitisch nicht einschätzen. Auffällig ist halt nur, dass immer die Selben gefragt werden von Instituten mit offener rechtsradikaler Vergangenheit ohne Lust zur Aufarbeitung. Fühlt sich sehr undemokratisch an .. aber wie gesagt schwer einzuschätzen.

Was ich aber beurteilen kann ist die gesellschaftspolitische und sozialpolitische Seite! Und was soll man sagen .. es ist ein Desaster ungeahnten Ausmaßes! Das völlige Versagen sowohl der sich die Führung anmaßenden Politiker, wie auch der Zivilgesellschaft im Allgemeinen. Schon alleine das in Fragestellen der Demokratie? Unglaublich. Menschen die uns dienen müssen sperren uns in unser Häuser ein? Unglaublich. Menschen die unserem Wohl verpflichtet sind, zerstörten das Leben von  Millionen Menschen? Unglaublich!

Also es muss gesundheitspolitisch schon ein extrem großes Problem geben um das zu rechtfertigen. Bis jetzt ist das in meinen Augen nicht zusehen , zu mindestens Nichts was den kurzfristigen Zeitgeist überleben wird. Es MUSS eine rechtliche Aufarbeitung geben dafür .. und wenn das eine Übertretung der demokratischen Kompetenzen war (und so sieht es aus) dann MUSS es harte Strafen für die Beteiligten geben. Oder wir sind halt weder Rechtsstaat noch Demokratie!

Ausgeknipst: Sobald es ernst wird,
wird die Kultur zum Schweigen gebracht

Wer das tut, missachtet Sinn und Wert von Kultur. Warum kündigt die Politik im Kampf gegen die Pandemie einen Grundkonsens in der Gesellschaft auf?

„… Sie verschleiert den peinlichen Umstand, dass die gesamte Live-Kultur zum Bauernopfer einer Symbolpolitik geworden ist, die nahezu alles, was nicht unmittelbar dem Broterwerb, der Lebenshaltung oder der schulischen Bildung dient, unterschiedslos als «entbehrlich» deklariert. Ob dies um der breiteren Akzeptanz willen geschah, aus fehlender Einsicht oder blindem Aktionismus, bleibe dahingestellt….“

https://www.nzz.ch/feuilleton/ausgeknipst-solange-die-kultur-der-erbauung-und-der-wertschoepfung-dient-darf-sie-spielen-sobald-es-ernst-wird-hat-sie-zu-schweigen-ld.1584227?

Antifaschismus und der Wolf.

Ich finde das mit Abstand Schlimmste an der derzeitigen Situation (neben meinen persönlichen Corona-Lebensumständen die mich seit März in eine nicht enden wollende Extremsituation katapultiert haben) ist diese Verbindung von Corona-Reglung und Antifaschismus. Ich bin seit ich denken kann Antifaschist, nicht nur „politisch“ sondern so ganz natürlich, das ist meine Ureinstellung zur Welt. Deshalb finde ich es absolut inakzeptabel (und man muss auch aufarbeiten wer das wie mitgemacht hat) so eine wichtige Sache wie gegen den Faschismus, gegen das Ressentiment einzutreten, mit einer persönlichen, trivialen Meinung zu verknüpfen wie es jetzt geschieht.

Die Meinungen und Befehle einer für ihren Zynismus und Menschenverachtung bekannten Kaste von Politikern ( siehe nur die letzten Wochen mit Waffenlieferungen an Libyen und Türkei  – um was zu machen? Kurden und zentralafrikanische Flüchtlinge zu erschießen? Ja was sonst?) – diese zynische Bande gibt Regeln aus. Begründet die gar nicht erst (ich möchte ja auch dass alle gesund bleiben können!!) und diese Regeln sollen dann das Selbe sein wie Antifaschismus?? Antifaschismus soll das Selbe sein wie Merkel und Söder, und wie sie alle heißen, zu folgen? Und wenn ich das nicht mache bin ich kein Antifaschist mehr?

Tut mir leid wer so was sagt oder gar fordert ist ein reaktionärer, bestenfalls sehr dummer Anti-Antifaschist. Ein echter Antifaschismus muss solchen Tendenzen unbedingt entgegen stehen. Jetzt ist das Kind im Brunnen. Auf Jahre hinaus wird der Kampf gegen das Ressentiment, gegen das Vorurteil kontaminiert sein. Der Kampf wird härter … aber wir geben nicht auf! Kein Herr – Kein Gott – Kein Sklave!!!

Es war Mitte April 2020, die Covid-19-Todesfälle waren in Europa auf einem Höhepunkt, als ein französischer Schäfer, Besitzer von Tausenden von Schafen, ein Video online stellte. Darin erklärte er, wie er vorgeht, wenn er die Schafe scheren, impfen oder auf die Schlachtbank führen muss. Das effektivste Mittel: der imaginäre Wolf. Auf sein Signal hin, dass ein Wolf im Anmarsch sei, rennen die Schafe wie von Sinnen in den Stall. Dort angekommen, sind sie so froh, dem Wolf entkommen zu sein, dass sie alles mit sich geschehen lassen. Ob es den Wolf dann tatsächlich gab oder nicht, ist egal. Sie sind froh, in Sicherheit zu sein. Wo ist der Wolf? via NZZ